KYR-PROJEKT

KYR hat sich zum Ziel gesetzt, Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund hinsichtlich ihrer Rechte sowohl am lokalen Arbeitsmarkt im Aufnahmeland zu schulen als auch sie hinsichtlich bestehender EU weiter Arbeitsrichtlinien zu informieren.

Dabei plant KYR Ansätze zu entwickeln, um die Zielgruppe mit Hilfe von Online-Tools und Peer-Mentoring zu erreichen, wobei in jedem Land in Zusammenarbeit mit geschulten Fachkundigen, Informationen in 3-5 Sprachen aufbereitet und angeboten werden. Das übergeordnete Ziel ist es, Migranten Fähigkeiten im Bereich der Arbeitsgesetzgebung zu vermitteln und diesbezüglich Prozesse und bewährte Praktiken zu schaffen, die dann weiterentwickelt werden können, um weitere Migrantengruppen zu erreichen.

Das KYR-Projekt zielt darauf ab, öffentliche Initiativen wie beispielweise Kontrollen am Arbeitsplatz zu verbessern, indem es Kenntnisse der nationalen und europäischen Gesetzgebung und Vorschriften über Arbeitnehmerrechte fördert und das Bewusstsein dafür schärft. Darüber hinaus soll es zugewanderte Arbeitnehmer schulen, um ihr Wissen geltende Arbeitsrechte zu verbessern.

ERGEBNISSE

Erwerb neuer Fähigkeiten und Kompetenzen im Bereich des Arbeitsrechts und der Unterstützungsmechanismen für zugewanderte Arbeitnehmer sowie ihre aktive Beteiligung an einem europaweiten Netzwerk zur Unterstützung von Migranten. Sensibilisierung für die Situationen und Herausforderungen mit denen sich Zugewanderte konfrontiert sehen; Befähigung der Arbeitnehmer und Schaffung einer sicheren Arbeitsumgebung.

LAUFZEIT

KYR hat eine Laufzeit von 24 Monaten und läuft vom 1. September 2019 bis zum 31. August 2021.

Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms Erasmus+ – KA2 Strategische Partnerschaften im Bereich der Erwachsenenbildung finanziert.